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Die Knitter- oder Knülltechnik
Hierbei wird die Farbe mit Watte auf ein vorher geknülltes oder
geknittertes feuchtes Seidentuch aufgetupft oder mit einer Pipettenflasche
bzw. dem Pinsel aufgebracht. Man lässt alles trocknen und fixiert dann mit
einer Bügelfolie die Farbe. |
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Die Plissiertechnik
Die Plissiertechnik funktioniert ähnlich wie die Wickeltechnik und wird
vornehmlich bei Röcken eingesetzt. Man faltet das fertig genähte und
bemalte Kleidungsstück der Länge nach, dreht es zu einer Wurst oder
Kordel, deren Enden man wiederum zusammenbindet. So lässt man es ca. eine
Stunde in leicht sprudelndem Wasser kochen und dann ein bis zwei Tage
durchtrocknen. Es bilden sich interessante Zufallsmuster durch das
Ineinanderlaufen der Farben. |
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Die Konturentechnik
Diese Technik funktioniert wie ein Malbuch: Die Randlinien eines Motivs
werden mit Konturenfarbe oder Gutta vorgezeichnet oder man verwendet
bereits fertig käufliche Schablonen. Die entstehenden Flächen werden dann
mit Seidenmalfarbe ausgemalt und anschließend fixiert. Diese Technik ist
angenehmer auszuführen, wenn die Seide feucht ist. |
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Die Salztechnik
Die Salztechnik ist eine Effekttechnik. Man knittert entweder die Seide
oder spannt sie auf einen Rahmen und bemalt sie nach Wunsch. Nun streut
man Effektsalz oder auch Tafelsalz auf die gewünschten Stellen und lässt
das ganze gut durchtrocknen, ohne es zu bewegen. Die salzhaltigen Stellen
zeigen nach dem trocknen keine Farbe mehr. So lassen sich filigrane
Hintergrundeffekte erzielen. |
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Die Aquarelltechnik
Hier wird die Seide wie jeder andere Malgrund zunächst mit Aquarellgrund
grundiert. Dadurch fließen die Farben nicht mehr automatisch ineinander
und es können andere Maltechniken angewandt werden. In Verbindung mit der
Salztechnik kann man interessante Strukturen erzeugen. |